Alltagstaugliche Tipps und Bücher, Bücher, Bücher

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Sonntag, 15. April 2018

Frühjahrsarbeiten an Obstbäumen und anderem Gehölz

Mit einigen, gezielten Handgriffen das ganze Jahr Freude an Obstbäumen


Wenn der Gartenfreund/freundin/ abends müde, verschwitzt und dreckig auf den Sessel sinkt, hat das mit den notwendigen Arbeiten zu tun, die im Frühling im Garten anfallen.

Heute habe ich mich um meine Obstbäume und Sträucher gekümmert, denn ich bin glückliche Besitzerin von 2 Sträuchern Schwarze Johannisbeere, 1 Mirakose (Mischung zwischen Aprikose und Mirabelle) und 3 kleinen Apfelbäumchen.

Obstgehölze brauchen Pflege


Was die Apfelbäumchen angeht, habe ich heute mit Genugtuung festgestellt, dass sich die Mühe, die ich mir beim Pflanzen im Herbst gemacht habe, ausgezahlt hat, denn die Bäume sind unbeschädigt. Ich habe ärgerliche Wühlmäuse, die mich schon etliche junge Obstbäume gekostet haben. Im Winter fallen sie über deren zarte Wurzeln her. Deshalb habe ich bei der Pflanzung die Arbeit und die Kosten nicht gescheut, sie in geschlossene Wühlmauskörbe zu packen. Das Ganze war deshalb so hochpreisig, weil ich unverzinkten und unbeschichteten Hasendraht gekauft habe. Man könnte meinen, der sei billiger als der verzinkte oder mit Kunststoff ummantelte, aber dem ist nicht so. Wahrscheinlich weil der leicht rostende Draht so wenig gefragt ist. Aber man muss den nehmen, damit der Draht im Boden rostet und sich die Wurzeln, wenn der Baum größer wird, Platz schaffen können.

Nun denn, heute habe ich festgestellt, dass alle Obstgehölze von grauen und quietschgelben Flechten befallen waren. Angeblich schaden diese Flechten dem Baum nicht, aber ich sehe sie als Parasiten, die dem Baum auf jeden Fall Kraft nehmen. Deshalb war meine erste Maßnahme, eine Sprühflasche mit Wasser zu füllen, dazu ein paar Tropfen Neem und Teebaumöl. Damit habe ich die Flechten eingesprüht und dann mit einer alten Zahnbürste herunter gerieben. Das ging nach am Anfeuchten ganz leicht.

Angeblich nicht schädlich - ich mag sie nicht, und bekämpfe sie: Baumflechten


Bei dieser Behandlung habe ich die Ameisen gesehen, die den Stamm hoch krabbelten. Ein Zeichen, dass sich bereits Blattlaus-Kolonien darauf breit gemacht hatten.

Die Stämme waren schnell getrocknet. Danach habe ich die Stämmchen mit Leimstreifen geschützt. Das war eine höllisch klebrige Angelegenheit, aber es ist das Einzige, das den Bäumen dauerhaft hilft. Heute ist mir aufgefallen, dass sich der Klebstoff ganz leicht mit einfacher Gartenerde neutralisieren lässt. Einfach die Hände damit einreiben und dann waschen.

Die Mirakose blüht und wird von vielen Hummeln besucht. Die hat meine Behandlung nicht gestört. Die jungen Apfelbäumchen habe noch keine geöffneten Blüten. Ich musste mit meiner Zahnbürste sehr gut aufpassen, nichts abzubrechen.

Danach habe ich die Baumscheibe der Bäume und Sträucher frei gehackt. Weg mit dem Unkraut, das den Bäumen Nahrung entzieht. Nach einer Düngung mit einem mineralisch-organischen Dünger, den ich leicht unter geharkt habe, habe ich die Baumscheiben mit feinem Basaltsplit abgedeckt.

Fertig! Einige werden sicher sagen, dass das nach viel Arbeit klingt. Ja, das war es, aber macht man das im Frühling hat man das ganze Jahr Spaß an den Bäumen und eine schöne Obsternte. Die Pflanzen danken es einem.

Eure Pat


Freitag, 23. Februar 2018

Nun auch als Ebook - Die Gayhunger Trilogie

Gayhunger Collection 1-3 von Pat McCraw



Die Gayhunger Trilogie - nun auch als Ebook! 
Kindle Unlimited Nutzer lesen kostenlos:  
http://amzn.to/2CBNKx5

*****

Leseprobe:
Es klopfte an der Tür, die daraufhin direkt geöffnet wurde.
Angelo stand im Türrahmen, sicherlich einen Meter neunzig groß, bleich und wunderschön. »Hallo Arn. Ich musste dich doch einmal in deinem Club besuchen. Möchtest du mir nicht deinen talentierten Freund vorstellen? Tobias, oder?« Er lächelte wie eine Natter.
Arn war während seiner Rede näher zu mir gekommen und legte den Arm um mich.
»Vincent de Valentinois«, korrigierte ich den Besucher. Für ihn war ich kein Tobi oder Tobias. Ich spürte Arns Ablehnung fast körperlich.
»Angelo de Santisteban-Béjar.« Der Mann verbeugte sich förmlich und lächelte zu Arn. »Du hast offensichtlich eine Vorliebe für Adlige, nicht wahr, Wikinger.«...
Der ging nicht darauf ein. »Was willst du?«
Ohne seine Frage zu beantworten, stolzierte Angelo zwischen den Kleiderständern umher, nahm hier und da einen Ärmel in die schlanken Finger und begutachtete ihn.
»Ihr seid wirklich sehr talentiert, werter Vincent.  Eigentlich eine Verschwendung für einen ordinären, schwulen, Frankfurter Club. Ihr gehört nach Paris oder nach Madrid, wo ich derzeit wohne. 17. Jahrhundert? Ihr stammt aus der Zeit Ludwigs, des Sonnenkönigs? Man sieht es an Eurem Stil.«
Ich gedachte nicht, Arns Verflossenem unnötige Informationen über mich zu geben. Obwohl ich das Gefühl hatte, dass er bereits alles von mir wusste.
»Ich fühle mich hier sehr wohl, vielen Dank«, erwiderte ich.

Montag, 15. Januar 2018

Neuerscheinung: Historischer Vampir-Roman "Gayhunger - Viking" von Pat McCraw

Darf ich euch mein neues Buch vorstellen?


Gayhunger 3 - Viking von Pat McCraw


Für diese Geschichte war einige Recherche nötig, denn der Protagonist, der Vampir Arn Haraldsson wird mit seiner Vergangenheit im Jahr 993 konfrontiert.
Sein Freund, der französische Adlige Vincent, schlägt sich währenddessen mit der Dekadenz der Pariser Modewelt herum und steht dort seinen Mann.
Zwei sehr gegensätzliche Storylines, die aber durch die Liebe der beiden letztendlich vereint werden.

Gayhunger ist nichts für Homophobe.

Ich wünsche allen Fans der beiden heißen Vampire viel Spaß mit dem neuen Abenteuer.

Hier geht es zum Ebook Download (140 Seiten zu 1,99 Euro)



Sonntag, 7. Januar 2018

Diäten - Und jährlich grüßt das Murmeltier

Da ist er - der längst fällige Beitrag über meine Diäten: Meine Leckerli-Diät


Nennt es Ernährungsumstellung, nennt es Diät - wie auch immer, man will abnehmen.
Ich war in meiner Jungend ein 1,76 cm großes und 55 Kilo schweres Model.
Ja, man glaubt es nicht.

1975 - 40 Jahre und 40 Kilo mehr....

Kind 1: Auf 80 Kilo hoch. Kind geboren: 56 Kilo
Kind 2: Auf 85 Kilo hoch. Kind geboren: 57 Kilo
Kind 3: Auf 85 Kilo hoch. Kind geboren: 85 Kilo sind geblieben.
Vielleicht lag es auch daran, dass ich in dieser Zeit extrem glücklich war. Glücklicher Frauen werden schnell moppelig. Tatsache ist, vom 3. Kind an brauchte ich das Essen nur anzusehen und habe zugenommen.

Inzwischen, 40 Jahre später, geht es darum die 90 Kilo zu halten.Über 90 Kilo fühle ich mich unglücklich, kurzatmig und unbeweglich. Ich habe keine Lust mich zu bewegen, weil es zu mühsam ist.

Es gibt so viele kluge Leute, die wunderbar vernünftige Ratschläge geben über Ernährungsumstellung, Diät-Süppchen und erzählen, dass SIE ja seit Jahren ihr Gewicht halten. Liebe Leute, ich glaube euch nicht. Oder man mag euch glauben, und gleichzeitig bedauern, denn ihr kennt nicht den irren Glücksrausch eines Schokoladen-Brunnens.

Davon darfst du während der Leckerli-Diät nur träumen. :)


Lassen wir den mal außen vor. Wir wollen gesund und fit bleiben, bis ins hohe Alter. Ich weiß wie man sich gesund ernährt, aber lasse mich hängen, schiebe persönliche Probleme und Stress vor, um mal so richtig reinhauen zu dürfen. Und das mache ich dann immer öfter und verliere die Kontrolle über meine Ernährung. Bis die Waage mir sagt, dass es Zeit ist die Bremse zu ziehen. Ratschläge, wie man das Gewicht hält, sind unrealistisch, wenn man sich selbst nicht beherrschen kann. Obwohl ich zu den willensstarken Menschen gehöre - beim Essen lasse ich mich schleifen.

Weihnachten liegt hinter uns und all die gut gemeinten selbstgebackenen Plätzchen von der Oma. Ich erinnere mich wehmütig an Zeiten in denen ich 4 Christstollen gebacken habe mit einer Unmenge von Butter. Die wurden nach dem Backen sogar noch dick mit Butter bestrichen. Jeden Adventssonntag wurde dann einer heraus geholt. Der an Weihnachten war besonders gut durchgezogen und schmeckte wie himmlisches Manna.

Vorbei, vorbei, man sucht stattdessen Plätzchen-Rezepte bei chefkoch.de ohne Fett, ohne Mehl und ohne Zucker und merkt, dass das keine Plätzchen mehr sind, sondern geschmacklose, bröckelige Fladen.

Wer meinen Blog verfolgt hat, weiß, dass ich einige vegane Wochen hinter mir habe. Auf tierisches Eiweiß  zu verzichten hat mir ein Plus von drei Kilo beschert. Haferflocken, volles Korn, Aufstriche aus Sonnenblumenkernen haben Kalorien ohne Ende. Inzwischen bin ich wieder zu normaler fast vegetarischer Ernährung zurück gekommen mit mageren Milchprodukten und gelegentlich Fisch. Fleisch finde ich ekelig, besonders in Anbetracht dessen wie die Tiere dafür gequält werden.

Okay, heute sitze ich hier - 7.1.2018 - und habe wieder 5 Kilo zugenommen und habe etliche halbherzige Versuche hinter mir von kleinen Tellern zu essen. Kleine Teller bringen nichts, wenn man sie 3 Mal voll lädt. Also muss meine Leckerli-Diät wieder her. Die Einzige, die funktioniert. Sie basiert auf einem Zähl- und Konten-System. Man ordnet jeden Lebensmittel eine Anzahl Leckerli zu. Das tägliche Konto beträgt 23 Leckerlis, was wenig ist, aber futtert man nur 23, nimmt man pro Woche ein Kilo ab. Anfangs geht das sehr schnell, nach einigen Wochen nimmt man langsamer ab, was normal ist.

Aber Abnehmen fängt im Kopf an.
Es muss der ECHTE Wille da sein, sich einzuschränken, auch wenn der Magen anfangs knurrt. Das hört nach ca. 3 Tagen auf. Dann hat sich der Magen verkleinert und jammert nicht mehr. Gleichzeitig setzt das diättypische Hochgefühl ein. Man möchte die Welt umarmen und möglichst oft über Leckerli reden.

Redet ruhig über eure Erfolge :)


Details zu meiner Leckerli-Diät:


Das Herzstück ist die Leckerli-Liste, die dir sagt wie viele Leckerlis ein Lebensmittel hat.
Du kannst sie hier downloaden. Es handelt sich um eine einfache Text-Datei. (virenfrei)

Es gibt noch einige Regeln:
1) Viel mehr trinken (Wasser und Tee) als essen.
2) Beim Essen hinsetzen, Essen lecker anrichten, genießen.
3) Nur essen, wenn man Hunger verspürt (Magenknurren).
4) Min. 5 Stunden zwischen den Mahlzeiten vergehen lassen.
5) Wer wenig isst, sollte hochwertig essen. Bio-Qualität, kein weißes Mehl, keinen Zucker. (Es sei denn im Rahmen der Leckerli-Liste.)
5) Kartoffeln und Nudeln schlagen mit 2 Leckerlis zu Buche. Dafür kann man so viel essen wie man will.
6) Bewegung ist angesagt. Such dir etwas, das dir wirklich Spaß macht. Sei es Tanzen mit dem Schrubber, Springseil springen im Hausflur, Gymnastik im Wohnzimmer mit DVD, Rennen mit dem Hund. Egal was, Hauptsache es macht dir Spaß. Dinge, die keinen Spaß machen, hält man nicht durch.

Das wars eigentlich schon.

Wenn du noch Fragen hast, maile mir.

Viel Erfolg und liebe Grüße
Pat















Die Deutschen - ein defensives Volk

Zeit für Veränderung


Gestern geschah es, das sich mit einem Mitbewohner aneinander geriet. Es krachte richtig. Und ich habe mir überlegt, wie das passieren konnte.
Im Grunde ging es nur um eine Bezeichnung, mit der er mich ständig fremden Leuten vorstellte, und die mich auf eine Position hob, in der ich nicht sein will.
Es ärgerte mich, aber ich sagte jahrelang nichts. Irgendwann nahm ich ihn zu Seite und machte ihm klar, dass ich gekränkt bin, und bat ihn, damit aufzuhören. Für ihn war das Ganze ein Witz. Wortklauberei. Spinnerei. Er lachte über mich. Obwohl ich ihm vermittelte, dass es mir ernst war.
Und jedes Mal wenn ich ihn traf, machte er Witze darüber, schlug quasi in eine Kerbe, die er im Grunde nicht verstand, aber mich verletzte.
Wieder sagte ich ihm, er solle es seinlassen.
Ohne Erfolg.
Gestern rasselte es dann richtig, obwohl unsere Mitbewohner dabei waren. Ich sagte ihm, dass wenn ich ihm ernsthaft etwas sage, das mir wichtig ist, dann erwarte ich, nicht zum tausendsten Mal dafür durch den Kakao gezogen zu werden.
Die anderen stimmten mir zu.
Das ist der Weg: Problem erkannt, über das Problem gesprochen, Problem gebannt. Auch selbst wenn ich persönlich diese Sache nicht als Problem sehe. Es reicht, dass der andere es tut und verletzt ist. Also höre ich auf. Das nennt sich Rücksichtnahme und Akzeptanz der Meinung des anderen. Punkt.




Das Ganze hat mich zum Nachdenken gebracht. War es richtig, ihn überhaupt jahrelang gewähren zu lassen und nichts zu sagen? Man geht ja gern den Weg des geringsten Widerstandes.
Zunächst denkt man: "Ach egal, ich bin vielleicht zu empfindlich. Ich mache es mit mir selbst aus."
Dann: "Wenn ich etwas sage, vermiese ich die Stimmung und verschlechterte unser Verhältnis."
Als Nächstes: "Bin ich eigentlich dazu da, den anderen zu maßregeln oder zu erziehen?"

Diese Frage will ich dir mit einem klaren Ja beantworten. Denn wir leben in einer Gemeinschaft, in der sich niemand verändern kann, wenn man ihn nicht auf seine Fehler aufmerksam macht. Wenn man keine Grenzen setzt. Wenn man jedermann einfach nur gutmütig gewähren lässt und still vor sich hin leidet.

Gutes Beispiel ist ein Essen in einem Restaurant, das miserabel war. Der Kellner räumt ab und fragt standardmäßig: »Hat es geschmeckt?«
Sei ehrlich, wie oft hast du schon ja gesagt, obwohl es kalt und versalzen war?
Und du denkst, bin ich wirklich dazu da, den Koch zu erziehen?
Auch hier ein eindeutiges Ja.
Es mag sein, dass dein Essen an dem Tag Scheiße war, aber der Mann wird weiter so kochen, wenn man ihm nicht sagt: »Hör zu, das und das war schlecht. Ändere das, oder die Gäste werden irgendwann wegbleiben.«
Du bist es der Gemeinschaft schuldig, Missstände anzuprangern.




Und schon sind wir bei der Politik.
Wir, als deutsche Bürger, erleben im Moment, dass wir ausgenutzt werden. Und zwar von den Menschen, die es schaffen, bei uns ins Land zu spazieren, was keine große Kunst ist. Denn es legen in Afrika und im Nahen Osten ganze Dörfer zusammen. Damit schicken sie einen vermeintlich minderjährigen Mann ohne Papiere los, der ihnen den Weg ebnet. Danach setzen sich 10 oder 20 angebliche Verwandte in die Flugzeuge, um es sich für immer auf unsere Kosten in unserem Land bequem zu machen.
Statt diese Misstände lauthals anzuprangern, singen Politik, Medien und Gutmenschen halleluja. Unsere Willkommenskultur ist grenzenlos. Sie weiden sich darin »gut« zu sein, verstehen aber nicht, dass sie nur den Fremden gegenüber gut sind und ihr Land einen bitteren Preis bezahlt. Sagte nicht schon Peter Scholl-Latour so treffend: »Wenn mal halb Kalkutta aufnimmt, rettet man nicht Kalkutta sondern wird selbst Kalkutta.«





Die Frage ist, wie konnte das geschehen? Ich unterstelle der Kanzlerin noch nicht einmal Absicht. Sie beantwortet die Frage nach Asyl nur einfach mit einem Nicken, so wie sie seit 12 Jahren einfach alles aussaß, ohne die Folgen für Deutschland nur im entferntesten einzuschätzen. Und die Berater in ihrem Elfenbeinturm, die ihre Königin hochhalten, komme was da wolle, werden ihr sicherlich keine Artikel aus »Tichys Einblick« vorlesen. (Oder sind ihre wirren Emotionen ihre einzigen Berater? Niemand weiß es.)
Problem nur, dass eine Königin dafür sorgen muss, dass ihr Land nicht ausblutet. Das Volk erwartet Führungsstärke und nicht, dass eine Königin alles schleifen, und sich von den Verbrechern und Despoten dieses Planeten verarschen und ausnutzen lässt. Auf Kosten ihres Volkes.

Aber lassen wir mal die fehlgeleiteten Buntmenschen in Berlin außen vor.
Wir sind die Opfer dieser fehlgeleiteten Politik. Wir haben nun millionenfach junge Männer im Land, die nur Kampf und Krieg kennen. Die von ihrer mittelalterlichen Kultur geprägt sind. Denen ihre Religion sagt, dass sie Land und Frauen erobern und sich möglichst endlos vermehren sollen.
Und die bevölkern nun Deutschland in steigendem Maß. (Mohammed ist bereits der beliebteste Babyname in Essen, was uns eigentlich ein schrillendes Alarmzeichen sein sollte.)
Und diese Horden steht der deutsche Gutmensch gegenüber, der sich nicht einmal wagt zu sagen, wenn ihm das Essen in Restaurant nicht geschmeckt hat. Der gelernt hat gutmütig und friedlich zu sein. Dem aufgrund der EZB Misswirtschaft bisher keine Lücke im Kühlschrank entstanden ist. Der einfach nur Angst hat. Angst vor dem, was da eindeutig kommen wird.



Warum ich das hier schreibe?
Lernen wir doch erst einmal, zur Nachbarin, die sich ewig Eier ausleiht, nein zu sagen. Lernen wir hoch erhobenen Hauptes auch an Horden von Dunkelhäutigen vorbeizugehen. Wenn wir Angst haben, spüren diese Menschen das. Sie werden uns in Grund und Boden stampfen und uns ihre Verachtung aufgrund unserer vermeintlichen Schwäche spüren lassen. Erleben wir es nicht täglich anhand der »Einzelfälle«?

Wir müssen wieder lernen Nein zu sagen.


Was ist aus dem korrekten Deutschen geworden? Wo ist er hin? Der, dem seine Werte so wichtig waren, seine Gesetze, seine Ordnung?
Also besinnt euch, stählt euch, macht Sport, legt mal eure Handys weg und sprecht wieder mit den anderen, esst nicht so einen vergifteten Fertigfraß, lest gute Bücher, reinigt euren Körper und Geist. Und erinnert euch an die Stärke der Deutschen.
Wir haben nach zwei Weltkriegen auf dem Boden gelegen, das Land zwei Mal wieder aufgebaut und zu einer der stärksten Nationen dieser Welt gemacht. Und nun lassen wir uns unser Land und unseren Wohlstand kampflos wegnehmen? Nein! Stärkt euch für die Dinge, die da kommen werden. Solidarisiert euch mit denen, die gegen den Untergang des christlichen Abendlandes kämpfen.

Lernt wieder NEIN zu sagen!

Donnerstag, 4. Januar 2018

Pflanze des Monats Januar: Zitronen-Perlagonie

Zitronen, Zitronen, Zitronen


Wer hat nicht im Winter Luft auf das süß-saure Aroma und den tollen Duft?
Deshalb habe ich eine Zitronen-Geranie, oder auch Perlagonie.
Natürlich steht sie momentan im Winterquartier, frostfrei und hell, was mich nicht hindert, ihr ab und zu Blättchen für einen Tee, einen Kuchen oder einen Nachtisch abzuzupfen.
Aber Vorsicht, die Blätter haben ein starkes Aroma. Ein Blatt reicht, um einen Tee zu aromatisieren.

Meine Perlagonie ist sicherlich schon 10 Jahre alt. Wird sie zu groß, schneide ich sie einfach herunter. Sie hat schon massive Schnitte überstanden. Sie ist pflegeleicht und anspruchslos.

Mehr zur Haltung auf dieser schönen Page.

Zitronenperlagonie im Winterquartier.




* * * * *

Zitronenschalenaroma selbst gewinnen


Meinen nächsten Tipp, Zitronen betreffend, kann jeder nachmachen.
Ich kaufe grundsätzlich nur Bio-Zitronen bei denen eindeutig ausgewiesen ist, dass die Schale zum Verzehr geeignet ist.
Die gibt es heutzutage sogar in gut sortierten Supermärkten.
Es ist zu schade, die Schale davon wegzuwerfen.

Zitronenaroma zum Backen und für Nachtisch flott selbst gemacht.

Vor der Saftgewinnung, reibe ich die Schale ab und trockne sie auf der Heizung.
Danach kommt sie in ein luftdichtes Gläschen und wird für Nachtisch und beim Kuchenbacken verwendet. Die Zitrone muss danach natürlich zwingend in den Kühlschrank, bis man ihren Saft benötigt.
Ich habe festgestellt, dass das so gewonnene Zitronenaroma sehr viel besser schmeckt als künstliches Zitronenaroma oder dieser Zitronenzucker von Dr. Oetker oder Ruf. Natürlich wussten das auch schon die Hausfrauen von Annodazumal. Nur haben die Zitronenschale meist frisch abgerieben und nicht auf Vorrat gewonnen.

Viel Spaß mit dem zitronigen Winter 2018. :)
Deine Pat







Dienstag, 26. Dezember 2017

Zwangsstörungen, Zwangsgedanken, Ängste, Panikattacken - alltäglicher als man annimmt.

Psychische Probleme sind schwer zu behandeln: Panikattacken, Ängste


Ich möchte heute einmal ein sehr diffiziles Thema ansprechen: Psychische Krankheiten.
Selbst vermeintlich starke Menschen können in diese Bedrängnis geraten. Und das geschieht oftmals schneller, als man denkt. Ich möchte zwei Fälle aus meinem Bekanntenkreis aufgreifen:

Im einen Fall verlor die Frau ihren Job, in dem sich sich sehr engagiert hatte. Zusätzlich zogen ihre besten Freunde in weite Ferne. Sie suchte Hilfe bei ihren Eltern, wurde aber dort noch zusätzlich belastet, als sie sah, wie die Eltern sich bis aufs Messer stritten. Alles, was ihr Leben ausgemacht hatte, brach unter ihren Füßen weg.

Ihr Ehemann verstand nicht, was geschah. Seine sonst so starke Frau, Mutter von 2 kleinen Kindern saß in einer Ecke und weinte. Und sie weinte 6 Wochen am Stück, hatte Angst allein zu sein, bekam Panik allein im Auto zu fahren.

Man ging den üblichen Weg zum Psychiater. Der verschrieb Antidepressiva und Betablocker. Die Frau nahm sie und alle ihre Symptome verstärkten sich unerträglich. Sie setzte die Tabletten sofort ab.
Wenn man sie fragte, was mit ihr los war, sagte sie: "Ich sehe kein Licht mehr. Mein Leben ist tot. Ich fühle nichts mehr. Keine Liebe, keine Freude. Alles ist tot."

Sie hatte Glück. Sie bekam die Hilfe eines Freundes. Was er tat? Er blieb bei ihr und hörte zu. Monatelang. Er begleitete sie. Zusammen probierten sie neue Dinge aus, gingen spazieren, und er hörte zu, geduldig und lieb.

Allmählich arbeitete die Seele der Frau sich wieder an die Oberfläche. Nach etlichen Monaten hatte sie die Chance auf eine zusätzliche Gesprächstherapie, die ein Jahr dauerte.

Wie es der Frau heute geht? Sie hat die Angst als ständigen Begleiter, aber dieser sitzt in einem Käfig, den sie geschlossen hält. Die Therapie hat ihr geholfen, vieles aufzuarbeiten. Sie hat viel gelesen.
Ich habe sie gefragt, was denn letztendlich am Meisten geholfen hat. Es war die Geduld ihres Freundes, dem sie heute noch unendlich dankbar ist.

Einen echten Durchbruch gegen ihre Panikattacken hatte sie durch ein Buch, das eine Betroffene geschrieben hat: Panikattacke sucht neuen Wirkungskreis von Marion Bohl. Durch dieses Buch bekam sie die Nadel in die Hand, um in die Panikblase zu stechen, sobald sie entstand/entsteht, was auch heute noch gelegentlich der Fall ist.

* * *



Zwangsstörungen, Zwangsgedanken, Waschzwang, Zählzwang, OCD (obsessive-compulsive disorder)


Wenden wir uns einer zweiten Frau zu. Bei ihr entstand eine Kombination aus Zwangsgedanken, Zwangshandlungen, Ängsten und Depressionen.
Sie war schon immer reinlich. Und sie zählte gern. Sie zählte in der Küche die Stühle und Tassen bevor sie sich an den Tisch setzte. Aber sie hatte die Sache in Griff. Es beeinflusste ihr Leben nicht.

Allerdings musste es ihr gut gehen, damit sie diese Gedanken kontrollieren konnte. Sobald sie Probleme hatte, sei es eine Krankheit, Tod in der Familie oder eines Lieblingstiers, sobald sie in Stress geriet, wurden zunächst die Zwangsgedanken stärker. (Anmerkung: Zwangsgedanken sind nicht immer gleichzeitig Zwangshandlungen).

Um es ganz klar zu sagen: Zwangsgedanken und auch -handlungen sind NICHT mit Logik und Arschtritten zu bewältigen! Mit Sprüchen wie "Reiß dich am Riemen" und "Sei stark", ist nichts auszurichten.

Zurück zu der Frau.
Sie kämpfte gegen Gedanken, die ihr die widerlichsten Dinge einflüsterten wie "Du magst doch Kinderficker, gib es zu." oder "Stech deine Oma endlich ab. Komm, da liegt das Messer."  Sie kämpfte dagegen an. "Nein, ich will das nicht. Ich mag das nicht. Geh weg."
Es ging ihr allmählich besser. Und je besser es ihr ging, um so stärker wurde ihre eigene vernünftige Stimme.

Aber geht es einem immer gut? Nein.
Nach einer Weile zwangen sie Lebensumstände und Stress wieder in die Knie. Die Stimmen wurden lauter, ihre eigene Stimme leiser. Sie verlor die Perspektive, was sich sogar räumlich auswirkte. Sie konnte in ihrer Panik Distanzen zu Gegenständen nicht mehr einschätzen. Zum Beispiel konnte sie nicht mehr im Supermarkt an Lenorflaschen vorbeigehen, weil sie dachte, sie hätte sie berührt und sich verunreinigt.

Es entstand eine Phobie gegen Seife und Bakterien. Duschen dauerte 4 ganze Stunden. Die Stimmen zwangen sie ein Ritual zu absolvieren. Tat sie das nicht, quälten die Stimmen sie den Rest des Tages sie sei unrein, sie würde ihre Umgebung "kontaminieren", überall hätte sie Seife verteilt. Das sei ekelig. SIE sei ekelig.

Ihr Verbrauch an Klopapier, Einweghandschuhen und Desinfektionsmittel stieg. Was anfangs Zwangsgedanken gewesen waren, war zu Zwangshandlungen geworden. Ihr Leben war eine Hölle. Sie verlor ihre Lebensqualität, die Haut löste sich von den Händen, die Panik stieg. Jeder Tag wurde zur Pein.

Sicher werden einige, die so etwas noch nicht gesehen oder erlebt haben, fragen: Wie kann man einem solchen Menschen helfen?Braucht er nicht professionelle Hilfe?
Ja, die braucht er - im Grunde. Aber man bekommt sie zumindest in Deutschland nicht wenn man sie braucht.
Da ich den Fall interessiert verfolgt habe, habe ich die vergeblichen Versuche der Mutter mitbekommen, die versuchte einen Psychologen, einen Facharzt oder eine Klinik zu bekommen. Denn bei dem Wort "Zwangsstörungen" winken die meisten ab. Ein Psychologe muss auf diesem Gebiet geschult sein. Man kann einen Zwangskranken nicht in eine Klinik stecken, in dem Menschen mit dem gegenteiligen Problem sind. Die sich nicht waschen, Drogen nehmen und chaotisch sind.

Fachärzte wimmeln "neue Patienten" sofort am Telefon ab. Kliniken sagen, dass sie auf solche Fälle nicht vorbereitet sind. Termine kann man sich nur "ergaunern" indem man behauptet, dass der Kranke suizidgefährdet ist, was ich für ein Armutszeugnis unseres Gesundheitssystems halte. Und selbst dann muss der Betroffene mit monatelangen Wartezeiten rechnen. Alternativ empfiehlt man ihm die "Klapsmühle" mit einer "schützenden Abteilung", die den Kranken lediglich ruhigstellen und in den meisten Fällen die Krankheit verschlimmern.

Also wartet der Patient und steht in dieser Zeit allein da, oder mit einer Familie, die absolut nicht versteht, wie sie ihm helfen kann.

So in den beschriebenen Fall. Wochen waren vergangen. Es war immer schlimmer geworden. Die Frau war kaum noch lebensfähig. Ich sprach viel mit der Mutter, die ihr eigenes Leben in dieser Zeit aufgab, um der Tochter zu helfen. Die Tochter wollte ihr Leben zurück, war bereit an ihrer Krankheit zu arbeiten, was ich für eine entscheidende Voraussetzung zur Bewältigung halte.

Mutter und Tochter suchten "Werkzeuge", die die Tochter gegen ihre Störungen einsetzen konnte. Nach einer Weile merkten sie, dass Ärger, Unmut, Wut, schlechte Gefühle, die Tochter immer wieder zurück warfen. Ich denke, auch in den Kliniken geht man solche Probleme erstrangig an, indem man den Patienten klar macht, dass sie ihr Problem nur lösen können, wenn sie fähig sind es in RUHE zu betrachten.




Werkzeug Nr 1: Ruhe, Gelassenheit, Entspannung


Zuerst muss der Kranke verstehen, dass er sich die Zeit zum Kranksein nehmen muss. Es ist eine Auszeit vom normalen Leben. Sicherlich kein Urlaub, aber so etwas Ähnliches, denn es ist wichtig, dass er diese Auszeit gelassen nimmt. Man ist krank, basta! Alles andere MUSS zurückstehen: Familie, Kinder, Beruf. Erstrangig ist es wichtig, dass der Kranke akzeptiert, dass er krank ist und sich die Zeit zur Genesung nimmt!

Der Krieg gegen psychische Störungen besteht aus vielen Kämpfen. Selbst wenn der Kranke eine Schlacht verloren hat, ist der Krieg nicht verloren. Wenn du auf Diät eine Tafel Schokolade isst, ist deine Diät nicht zerstört, sondern du machst mit ihr weiter. Hat der Kranke einen Kampf verloren, ist verzweifelt und ängstlich, muss er zur Ruhe kommen. Hinlegen, entspannen, Massagen (wenn er sich anfassen lässt), Spaziergänge ohne nervige Gespräche.

Dazu gehören auch Medikamente, die diese Ruhe unterstützen.

Psychopharmaka, die einfach ohne tiefgehende Diagnose verschrieben werden, wenn die Ärzte nicht mehr weiter wissen, sind gefährlich und machen oft lebenslang abhängig.
Im Fall der Mutter und Tochter entschieden sich beide dagegen und suchten pflanzliche Alternativen. Sie suchten stimmungsaufhellende Substanzen und stießen auf Rosenwurz und Johanniskraut. Die Tochter tastete sich mit der Dosierung langsam vor, um herauszufinden, was ihr bekam.
In den Apotheken gibt es kein hoch dosiertes und bezahlbares Johanniskraut. Das findet man nur im Internet.  Die Tochter startete mit 2 x täglich 2000 mg. Wenn die Wirkung nachließ, wurde sie unruhig. Also erhöhte sie die Dosis. Soweit mir bekannt, nimmt sie momentan 4 x täglich 2000 mg und kommt sehr gut damit klar. Das Johanniskraut vermittelt ihr eine grundsätzliche Gelassenheit, um ihre Probleme zu betrachten.

Zusätzlich stellten sie die Ernährung der Tochter um. Zucker wurde komplett gestrichen. Zucker ist eine Droge, die einen hoch hebt und wieder fallen lässt. Psychisch instabile Personen sollten ihn vermeiden. Ebenso wie das mit Medikamenten vollgepumpte Fleisch. Vollwertkost, Obst, Gemüse und viel Wasser sind die geeignete Ernährung.



Werkzeug Nr. 2: Organisation


Werkzeug Nr. 1 zu finden, war ein Anfang. Den Durchbruch erzielte Werkzeug Nr. 2: Organisation.
Die Kranke muss aufschreiben, was die Stimmen ihr befehlen, und die Liste abarbeiten. Denn die Ängste führen dazu, dass sie die erzwungenen Handlungen vergisst, unsicher ist, und sie deshalb so oft wiederholt. Ihre Umgebung muss so sein, dass sie und auch ihr OCD (siehe oben) zufrieden sind.Dabei muss man ihr helfen.
Mutter und Tochter passten die Umgebung an ihre Krankheit an. Dinge wurden weggeräumt, Seife aus dem Bad verbannt, der Duschvorhang, vor dem die Kranke Angst hatte, einfach zusammengebunden. Anfangs machte sie Unterschiede zwischen einer Kontamination durch Seife und Bakterien. Bei Seife mussten Gegenstände mit Wasser abgewaschen werden, die sie berührt hatte, bei Bakterien musste Desinfektionsmittel her. Die kluge Mutter löste das Problem mit Essigwasser, was die Kranke und ihr OCD akzeptierten.

Die zwei organisierten ihren Alltag und "eroberten" nach und nach Umgebung für die Tochter zurück, in der sie sich ohne Angst bewegen konnte. Sie selbst arbeitete daran, dem OCD immer weniger Spielraum zu geben. Auch 40 Minuten exzessivem Händewaschen wurden 5 Minuten. Aus 4 Rollen Klopapier pro Toilettengang wurde eine. Sie entwickelte eine Technik, um die jeweiligen Handlungen abzuschließen. Ein kurzer Schlag irgendwohin oder ein Schnalzen mit der Zunge reichte. Handlung abgeschlossen, OCD zufrieden. Je besser es ihr ging, um so mehr kürzte sie ab und verweigerte auch Handlungen.
Nach und nach kamen auch ihr Humor wieder, den man eigentlich als das dritte Werkzeug gegen psychische Probleme bezeichnen kann.

Zwangsstörungen zu beseitigen ist ein langer Weg. Man braucht Ruhe, Geduld und Zeit. Aber jeder Mensch ist es wert, dass man sich um ihn kümmert, wenn er krank ist. Man darf ihn nicht mit Unverständnis links liegen lassen, mit Tabletten vollpumpen oder sogar wegsperren. JEDER kann in solch eine Situation geraten, auch vermeintlich starke Menschen. Es ist nicht schlimm. Es ist/wird nur schlimm, wenn man falsch damit umgeht und sich nicht ernsthaft um Verständnis bemüht.

Nachdem ich mich näher mit dem Thema auseinander setzte und in meiner Umgebung und auch bei Facebook forschte, um so klarer wurde mir, dass es eine enorme Dunkelziffer von psychischen Erkrankungen gibt. Und es gibt eine Menge leidender Angehöriger, die oftmals verzweifelt sind. Die Menschen wagen nicht darüber zu reden. Sie empfinden es als Schande in unserer Leistungsgesellschaft versagt zu haben.

Ich halte das für einen Fehler. Nur ein Austausch und der offene Umgang damit helfen. Erwartet keine Hilfe von Ärzten und Pillen. Ärzten seid ihr schlichtweg egal. Auch wenn sie diese Tatsache mit einem professionellen Lächeln bemänteln.

Sucht euch als Erste Hilfe Maßnahme verständnisvolle Menschen, die euch helfen. Sucht euch als dauerhafte Begleitung Psychologen, die auf euer Problem geschult sind und die wirklich bereit sind ihre Zeit und Geduld für euch zu opfern.
Das, was ich heute geschrieben habe, ist vielleicht auch eine kleine Hilfe.

Denkt immer an die Werkzeuge:
1. Ruhe und Gelassenheit, um das Problem betrachten zu können
2. Organisation und Planung
2. Humor

Noch ein Nachtrag: Nach meiner Erfahrung sind psychische Erkrankungen auch ohne weiteres genetischer Natur. Wo sie in der Familie sind, sind die Menschen anfälliger dafür. Im Fall unserer beiden Frauen erzählte man mir, dass bereits der Großvater Panikattacken hatte und die Großmutter Ekel. 

Ich wünsche allen betroffenen viel Kraft und gute Besserung!

Eure Pat













Samstag, 9. Dezember 2017

Kurkuma - Was ist denn das für ein neumodisches Zeug?

Kurkuma - Leckeres gegen viele Krankheiten


Frischer Kurkuma enthält besonders viel Curcumin Bildquelle: Pixabay


Ich weiß nicht mehr, wer mir den Tipp mit dem Kurkuma gegeben hat. Es hieß, dass er ein Bestandteil des Currys ist, und gegen Arthrose hilft. Das hat mich aufhorchen lassen. Zunächst habe ich die übliche Form probiert: Das Pulver, das es in jedem Supermarkt gibt, und festgestellt, dass es super schmeckt und man es in quasi jedes Gericht streuen kann. Weitere Infos ergaben, dass man es auf jeden Fall gemeinsam mit schwarzem Pfeffer und Fett genießen sollte, da es dadurch seine Wirkung verstärkt. Deshalb habe ich es als frische Wurzel im Bioladen gekauft und durch meine selbstreinigende Knoblauchpresse gejagt, und mit Butter gemischt. Vorsicht beim Umgang mit Kurkuma. Immer Einweghandschuhe anziehen, denn es färbt die Hände nachhaltig.

Rezept für Kurkumabutter:

250 Gramm Butter
Schwarzer Pfeffer und Salz (gern auch Kräutersalz)
1 Knoblauchzehe
Kurkuma nach Geschmack

Seit ich nur noch diese Butter verwende, geht es mir sehr viel besser. Die Probleme mit den Knochen sind zurück gegangen. Einer Bekannten, der ich es empfohlen habe, hilft es gegen ihre Depressionen.

Kurkuma blüht auch wunderschön. Ob es in Deutschland zu züchten geht werde ich 2018 ausprobieren. Bildquelle: Pixabay



Da Kurkuma so eine tolle und gesunde Sache ist, hier eine weitere Info von http://www.eatmovefeel.de

Kurkuma gilt unter den Kräutern als die Königin der Gewürze. Sie ist wahrscheinlich die bekannteste Zutat von Curry und verleiht diesem seine typisch gelbe Farbe. Kurkuma enthält wertvolle Nährstoffe und ist reich an antiviralen, antibakteriellen, Pilz bekämpfenden und entzündungshemmenden Eigenschaften. Sie enthält auch das hoch antioxidative Curcumin, welches eine ähnliche schmerzlindernde Wirkung wie verschiedene Medikamente hat.

Was ist Kurkuma?

Die Kurkuma ist der unterirdische Wurzelstock (oder auch Rhizom genannt) einer mehrjährigen Pflanze. Sie gehört zur Ingwer-Familie und wird im tropischen Asien, Indien und China angebaut und schmückt sich mit einer Pflanze, die eine Höhe von 0,9 bis 1,5 m erreicht. Die Kurkumapflanze trägt große, längliche Blätter und eine gelbe trichterförmige Blüte.
Das Rhizom wird von einer rauen, segmentierten Haut ummantelt und leuchtet im Inneren in einer tief orangefarbenen oder rötlich braunen Farbe. Das Rhizom erreicht eine Größe von etwa 2,5 bis 7 cm und einen Durchmesser von 2,5 cm. Kleinere Knollen zweigen von dem Rhizom ab, sodass sich ein gesamter Wurzelstock bildet.
Die Kurkuma Wurzel hat einen pfeffrig, warm bitteren Geschmack und entzückt mit einem milden Duft, welcher an eine Orange und Ingwer erinnert. Sie ist als Nahrungsmittel sehr beliebt und wird ebenso als Farbmittel in der Textilindustrie geschätzt.
Die Kurkuma Wurzel ist weltweit bekannt und hat auch viele Namen, wie Gelbwurzel, gelber Ingwer oder Safranwurzel. Die Kurkuma sollte jedoch nicht mit der Zitwerwurzel verwechselt werden. Die Zitwerwurzel ist die weiße Kurkuma.

Ist Kurkuma gesund?

Bereits in der Antike wurde die Kurkuma wegen ihrer entzündungshemmenden, schmerzlindernden und antimikrobiellen Wirkung geschätzt. Sie wird in der Behandlung von Blähungen und Leberproblemen, wie Gelbsucht und Hepatitis eingesetzt.
Der Hauptwirkstoff in Kurkuma ist das antioxidative Curcumin. Es wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd. Curcumin soll genauso wirksam, wie die Medikamente Ibuprofen, Aspirin und verschiedene rheumatische Schmerzmittel sein. Das Curcumin wirkt jedoch ohne deren Nebenwirkungen.
Kurkuma wirkt auch gegen Arthritis, Sodbrennen, Magenschmerzen, Durchfall, Blähungen, Appetitlosigkeit und Erkrankungen der Gallenblase. Sie lindert Kopfschmerzen, hilft bei Bronchitis, Erkältungen und Fieber. Ebenso wird Kurkuma in der Behandlung von Lungenentzündungen, Fibromyalgie, Lepra und Menstruationsbeschwerden eingesetzt. Weitere Anwendungen findet die gelbe Wurzel gegen Depressionen, Alzheimer, Wassereinlagerungen, Würmer und Nierenproblemen.
Wird die Kurkuma direkt auf die Haut aufgetragen, unterstützt sie den Heilungsprozess entzündlicher Hautprobleme, Schuppenflechte, Blutergüsse und Blutegel. Sie lindert Schmerzen im Inneren des Mundes sowie infizierte Wunden.

Kurkuma Nährwerte

Kurkuma ist mit einer komplexen Nährstoffdichte besetzt und liefert wichtige Proteine, verdauungsfördernde Ballaststoffe und eine Menge gesundheitsfördernder Vitamine wie das Riboflavin, Niacin, Vitamin B6 (Pyridoxin), Cholin, Vitamin C, Vitamin E und das Vitamin K. 100 Gramm Kurkuma liefern etwas 1,8 mg Pyridoxin. Das Pyridoxin ist vor allem in der Behandlung der Homocystinurie, Sideroblasten Anämie und Strahlenkrankheit von großem Nutzen.
Die frische Kurkuma Wurzel liefert in 100Gramm etwa 23,9mg Vitamin C. Das Vitamin C ist ein wasserlösliches Vitamin und ein leistungsfähiges natürliches Antioxidans. Es stärkt die Immunität gegen Infektionserreger und entfernt schädliche freie Sauerstoffradikale aus dem Körper.
Kurkuma ist ebenso eine Quelle wichtiger Mineralien wie Calcium, Eisen, Kalium, Mangan, Natrium, Kupfer, Zink und Magnesium. Kalium ist ein wichtiger Bestandteil der Zell-und Körperflüssigkeiten. Er unterstützt die Steuerung der Herzfrequenz und des Blutdrucks. Mangan wird von dem Körper als ein Co-Faktor für das antioxidative Enzym Superoxid-Dismutase verwendet. Eisen ist für die Produktion der roten Blutkörperchen erforderlich und wirkt gegen Trägheit und Müdigkeit.
Kurkuma enthält auch gesundheitsfördernde ätherische Öle, wie Curlone, Curumene, Cineol und p-Cymol. Die Polyphenol-Verbindungen verleihen der Kurkuma Wurzel die tief orangene Farbe und schützen vor schädlichen freien Radikalen. Zu den hochaktiven Polyphenol-Verbindungen gehört das antioxidative Curcumin, welches in der Lage ist, das Hydroxyl-Radikal abzufangen. Dies ist eines der stärksten Oxidantien.
Das Curcumin neutralisiert mit seiner chemischen Struktur die freien Radikale und steigert gleichzeitig die antioxidative Aktivität der körpereigenen Enzyme. Das Curcumin wirkt somit in zweifacher Weise und bekommt zusätzlich Unterstützung von den antioxidativ wirkenden Vitaminen C und E.
Diese antioxidative Kombination benötigt der menschliche Körper für eine optimale Gesundheit und ein aktives Immunsystem. Antioxidantien sind sehr wichtig, um schädliche freie Radikale zu neutralisieren und die Zeichen des Alterungsprozesses zu verlangsamen. Freie Radikale reagieren mit wichtigen organischen Substanzen, wie Fettsäuren, Proteine und der DNA. Sie schädigen diese, verursachen Krankheiten und beschleunigen den Alterungsprozess.

Kurkuma Wirkung

Kurkuma gegen Entzündungen

Entzündungen sind eine wichtige Ursache für die Entwicklung chronisch degenerativer Krankheiten. Dazu gehören Herz-Kreislaufprobleme, Allergien, Arthrose, Diabetes Typ 2 und die Alzheimerkrankheit.
Curcumin besitzt eine signifikante entzündungshemmende Aktivität. Diese ist mit den Arzneimitteln Hydrocortison, Phenylbutazon und das entzündungshemmende Ibuprofen zu vergleichen.
Curcumin wirkt auf der Molekularebene und ist dafür bekannt, eine Vielzahl der hauptsächlichen Entzündungsverursacher zu hemmen. Kurkuma wirkt dadurch präventiv gegen chronische Entzündungen und hilft diese zu behandeln.

Kurkuma gegen Colitis ulcerosa und Morbus Chron

Curcumin wirkt in der Behandlung entzündlicher Darmerkrankungen, wie Morbus Chron und Colitis ulcerosa sehr unterstützend. Es schützt vor der Entstehung einer ulcerosa und reduziert deren typischen Anzeichen, wie Schleimhautgeschwüre, Verdickung der Darmwand und die Infiltration der Entzündungszellen.
Die schützende Wirkung soll der hohen Leistung der antioxidativen Aktivität und der Hemmung eines wichtigen zellulären Entzündungsmittels namens NF-Kappa-B zu verdanken sein.
Verdauungsstörungen mit natürlichen Lebensmitteln behandeln: Zum Darmprogramm

Kurkuma gegen Mukoviszidose

Das Curcumin, der Hauptbestandteil von Kurkuma soll in der Lage sein, den häufigsten Auslöser einer Mukoviszidose zu begleichen und den genetischen Effekt, der für eine Mukoviszidose verantwortlich ist, korrigieren.
Die Mukoviszidose ist eine tödliche Krankheit, die die Lungen angreift und diese mit einem dicken Schleim umzieht. Dies kann zu lebensbedrohlichen Infektionen führen und die physiologische Verdauung stören. Der Schleim schädigt die Bauchspeicheldrüse und stört somit die Fähigkeit des Körpers, Nährstoffe zu absorbieren und zu verdauen. Die Lebenserwartung von Mukoviszidosebetroffenen liegt nur selten über 30 Jahre.
Die Mukoviszidose wird durch Mutationen in dem Gen, welches für die Entcodierung eines Proteins (der Transmembranleitfähigkeitsregulator oder CFTR) verursacht. Ist das Protein aufgrund eines defekten Gens abnormal geformt, so kann dies in den Zellen eine vermehrte Schleimproduktion verursachen.
Die häufigste Mutation resultiert in der Herstellung des fehlgeschalteten Proteins DeltaF508. Curcumin kann helfen, diesen Fehler, das Aussehen und die Funktion dieses DeltaF508 Proteins zu korrigieren. Dazu inhibiert das Curcumin die Freisetzung von Calcium, wodurch die Schleimproduktion gebremst wird.
Die Curcumin Ergänzung sollte nur mit einer richtigen Dosierung von einem Arzt begonnen werden. Dadurch können negative Wechselwirkungen mit verschreibungspflichtigen Medikamenten und verschiedenen Mukoviszidosemedikamenten verhindert werden.

Kurkuma verbessert die Leberfunktion

Kurkuma unterstützt die Entgiftung der Leber und erhöht die Produktion lebenswichtiger Enzyme. Diese Enzyme regen die Absorption der Giftstoffe aus dem Körper an und mildern mit Hilfe der antioxidativen Eigenschaften die Karzinogene in der Nahrung.
Das Curcumin im Kurkuma schützt außerdem vor Schäden durch freie Radikale (vor allem an der Zellmembran), hemmt die Bildung vom entzündlichen Cyclooxygenase-2 (COX-2) im Körper und induziert die Produktion der primären Leberentgiftungsenzyme (Glutathion-S-Transferase (GST-Enzyme). Die Glutathiontransferasen nehmen eine zentrale Rolle bei der Entgiftung organischer Stoffe ein. Sie konjugieren toxische Substanzen und verstoffwechseln verschiedene Karzinogene (Krebs auslösende Substanzen).

Kurkuma für ein ideales Körpergewicht

Kurkuma enthält spezielle Nährstoffe, welche die Gallenfunktion und damit die Verstoffwechselung von Fett erhöhen. Gleichzeitig wird durch Kurkuma die entgiftende Funktion der Leber angeregt, wodurch die Verstoffwechslung von Giftstoffen beschleunigt wird. Der Körper wird gereinigt und überschüssiges Fett entfernt.
Um effizient überschüssige Pfunde loszuwerden, kann Kurkuma mehrmals täglich in die Ernährung integriert werden.

Kurkuma gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Curcumin verbessert die Funktion des Endothels (die innere Auskleidung der Blutgefäße), reguliert dadurch den Blutdruck und verhindert eine Plaquebildung. Es verringert auch Entzündungen und Oxidationen in den Blutgefäßen und schützt dadurch vor Herzerkrankungen.
Kurkuma liefert außerdem viel Vitamin B6, was der Körper benötigt, um den Homocysteinspiegel zu regulieren. Hohe Konzentrationen von Homocystein beschädigen im Körper die Gefäßwände und initiieren den Aufbau von arteriosklerotischen Plaqueansammlungen. Die regelmäßige Aufnahme vom Vitamin B6 reduziert das Risiko von Herzerkrankungen.

Kurkuma senkt den Cholesterinspiegel

Das Curcumin ist im Körper in der Lage, eine Oxidation von Cholesterin zu verhindern. Oxidiertes Cholesterin verursacht Schäden an den Blutgefäßen und führt zum Aufbau von Plaques. Diese verstopfen die Blutgefäße und können zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall führen.
Kurkuma senkt auch den (schlechten) LDL-Cholesterinspiegel und erhöht zugleich den (guten) HDL-Cholesterinspiegel. Kurkuma verhindert die Verklumpung der Blutplättchen (Thrombozytenaggregation) und verbessert die endotheliale Funktion.

Kurkuma gegen Diabetes

Der regelmäßige Verzehr von Kurkuma verbessert die Blutzuckerkontrolle und erhöht die Wirkung von diabetischen Medikamenten. Die Wurzel verhindert übermäßige Schwankungen des Blutzuckerspiegels, schützt vor einer Insulinresistenz und senkt dadurch das Risiko der Entstehung von Diabetes-Typ-2.

Kurkuma schützt vor Alzheimer

Die Alzheimerkrankheit ist weltweit die häufigste neurodegenerative Krankheit und die häufigste Ursache für Demenz. Entzündungen und oxidative Schäden spielen eine große Rolle bei der Entstehung vom Alzheimer. Das Curcumin hat einen positiven Einfluss auf diese beiden Auslöser und ist in der Lage die Blut-Hirn-Schranke zu kreuzen. Weiter hilft Curcumin, die Amyloid-Plaques zu beseitigen. Diese Plaques sind ein Hauptmerkmal der Alzheimer Krankheit und werden durch den Aufbau von Proteinbündel gebildet.
Die genaue Wirkungsweise ist noch unklar, es steht jedoch fest, dass das Curcumin das Hormon BDNF im Gehirn steigert, welches das Wachstum von neuen Neuronen erhöht und verschiedenste degenerative Prozesse im Gehirn verhindert. Weiter unterstützt das Curcumin die Produktion vom Protein IL-2 , welches vor der Zerstörung des Myelins schützt (die Hülle um die Nerven).

Kurkuma unterstützt den Heilungsprozess von Wunden

Die natürliche antiseptische und antibakterielle Wirkung von Kurkuma kann als ein wirksames und natürliches Desinfektionsmittel verwendet werden. Das Kurkuma Pulver kann als Paste vermischt auf einen Schnitt oder Verbrennungen aufgetragen werden, um den Heilungsprozess zu beschleunigen. Kurkuma unterstützt auch die Reparatur von entzündlichen Hauterkrankungen, geschädigter Haut und einer Schuppenflechte.

Kurkuma gegen Arthritis

Arthritis ist eine häufige Gelenkerkrankung und wird durch die Entzündung der Gelenke verursacht. Kurkuma enthält sehr viele entzündungshemmende Verbindungen. Dazu gehören unter anderem sechs verschiedene COX-2-Hemmer. Die COX-2-Enzyme, fördern Schmerzen, Schwellungen und Entzündungen. Die Inhibitoren in Kurkuma blockieren dieses Enzym.
Durch den regelmäßigen Verzehr von Kurkuma können die arthritischen Symptomen auf natürliche Weise reduziert werden. Das Curcumin reduziert außerdem Schäden, die durch freie Radikale ausgelöst wurden und für die entzündliche Reaktion in den Gelenken verantwortlich ist. Dadurch können Gelenkschwellungen reduziert, die Gehzeit verlängert und die Dauer der morgendlichen Steifigkeit reduziert werden.

Kurkuma gegen Depressionen

Depressionen reduzieren das Level vom BDNF (brain-derived neurotrophic factor) und schrumpfen den Hippocampus (ein Teil des Hirns), welcher für das Lernen und das Gedächtnis zuständig ist.
Bei dem regelmäßigen Verzehr von Kurkuma, steigert das Curcumin die BDNF-Ebenen im Gehirn und unterstützt die Umkehr dieser schweren Veränderungen einer Depression. Außerdem kann Curcumin die Produktion der Neurotransmitter Serotonin und Dopamin im Gehirn anregen.

Kurkuma Nebenwirkungen

Wenn die täglich empfohlene Dosierung beachtet wird, gilt der Verzehr von Kurkuma und Curcumin als sicher. Wird Kurkuma über eine längere Zeit in großen Dosen konsumiert, können als Folge Magenverstimmungen entstehen.

Vorsichtsmaßnahmen

Bei Schwangerschaft, einigen Erkrankungen und der Einnahme von Medikamenten sollte vor dem Kurkumaverzehr Rücksprache mit einem erfahrenen Arzt gehalten werden.

Kurkuma während der Schwangerschaft

Wird Kurkuma während der Schwangerschaft verzehrt, kann ihre Wirkung die Regelblutung fördern und die Gebärmutter stimulieren, wodurch die Schwangerschaft gefährdet werden kann. Aus diesem Grund sollte während der Schwangerschaft auf Kurkuma verzichtet werden.

Kurkuma und Gallenblasenprobleme

Sind Gallensteine oder eine Gallengangsobstruktion vorhanden, sollte die richtige Kurkumadosierung von dem Arzt bestimmt werden.

Kurkuma und Gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD)

Bei Magenprobleme wie GERD sollte die richtige Dosierung von Kurkuma mit dem jeweiligen Arzt abgestimmt werden.

Kurkuma und Diabetes

Kurkuma senkt den Blutzuckerspiegel. Wird ein Diabetes medikamentös behandelt, sollte eine optimale Kurkumadosierung mit dem Arzt besprochen werden, um zu niedrige Blutzuckerwerte zu verhindern.

Wechselwirkungen mit Medikamenten

Kurkuma interagiert mit Medikamenten, welche die Blutgerinnung verlangsamen (Gerinnungshemmer / Anti-Thrombozyten-Medikamente). Wird Kurkuma in Kombination mit diesen Medikamenten eingenommen, kann das Risiko für Blutergüsse und Blutungen erhöht werden.
Folgende Medikamente verlangsamen die Blutgerinnung: - Aspirin - Clopidogrel (Plavix) - Diclofenac (Voltaren, Cataflam) - Ibuprofen (Advil, Motrin) - Naproxen (Anaprox, Naprosyn) - Dalteparin (Fragmin) - Enoxaparin (Lovenox) - Heparin - Warfarin (Coumadin)

Kurkuma Dosierung

Kurkuma ist in verschiedenen Formen erhältlich. Bei jedem Produkte variiert die Dosiermenge und sollte mit einer geringen Menge (zum Beispiel 1 Teelöffel Kurkuma Pulver pro Tag) gestartet und bei Bedarf langsam gesteigert werden.
Hinweis: Für eine individuelle Dosierung sollte ein Arzt zurate gezogen werden. Eine Überdosierung kann zu unangenehmen Nebenwirkungen und Magenverstimmungen führen.

Kurkuma kaufen

Die Kurkuma ist in vielen Supermärkten und Gewürzläden erhältlich. Auch das Internet bietet ein breites Spektrum an verschiedenen Kurkuma Produkten. Für eine effektive Wirkung sollte beim Kauf auf die Qualität von Kurkuma geachtet werden. Die Farbe der Kurkuma Wurzel kann zwischen den Sorten variieren.

Kurkuma Kauftipps:

  • Frische: Um eine effektive Wirkung zu spüren, sollte die Kurkuma entweder als ganze Wurzel frisch gekauft oder vor dem Verkauf frisch verarbeitet worden sein.
  • 100% biologisch angebaut (Kurkuma-Extrakt mit mindestens 95% Kurkumoide)
  • frei von Bestrahlungen
  • frei von Füllstoffen, Zusatzstoffen oder Farbstoffen
  • Gehalt von Curcumin: Die Curcumin-Konzentration beträgt im Kurkuma Pulver durchschnittlich 3,14%. Im Currypulver ist der Curcumingehalt sehr gering.
  • der Geschmack von Kurkuma lässt nach längerer Lagerungszeit nach, deswegen sollte die Kurkuma in kleineren Mengen gekauft werden
Kurkuma Bildquelle: Pixabay

Kurkuma Produkte

Kurkuma frisch

Frische Kurkuma Wurzeln sind kleine, knorrige Wurzeln und erreichen etwa die Größe eines Fingers. Sie haben eine bräunlich blasse Haut und ein tief orangefarbenes Fruchtfleisch. Wird die Kurkuma gekocht, getrocknet und gemahlen, verändert sich die Pulverfarbe ins tiefe Gelb.

Kurkuma Pulver

Die Kurkuma Wurzel wird für die Verarbeitung zum Pulver zuerst getrocknet und anschließend zu einem feinen Pulver gemahlen.

Kurkuma Gewürz

Die Kurkuma Wurzel ist eine Hauptzutat von Curry. Häufig wird Kurkuma-Pulver mit verschiedenen Gewürzen und Kräutern kombiniert. Eine Kombination mit schwarzem Pfeffer hilft dem Körper, die Nährstoffe von Kurkuma besser zu absorbieren.

Kurkuma Tabletten

Die Kurkuma Tabletten bestehen aus der pulverisierten Kurkuma Wurzel. Häufig werden sie in der Herstellung mit weiteren Inhaltsstoffen kombiniert und zu festen Tabletten gepresst. Beim Kauf sollte auf die Herstellung der Tabletten sowie weiteren Zutaten geachtet werden. Beide sollten natürlich und zu 100% biologisch angebaut worden sein.

Kurkuma Kapseln

In die Kurkuma Kapseln wird frisch gemahlenes Kurkumapulver gefüllt. Wenn möglich sollten Gelatinekapseln vermieden und stattdessen Pflanzenfasercellulose bevorzugt werden.

Kurkuma Lagerung

Kurkuma Produkte sollten in einem dicht verschlossenen Behälter an einem kühlen, dunklen und trockenen Ort aufbewahrt werden. Die frische Kurkumawurzel sollte ebenfalls im Kühlschrank kühl gelagert werden.

Kurkuma Anwendung

Die Kurkuma ist Bestandteil verschiedener Curry Gewürzmischungen und Senf. Sie ist vor allem in der indischen und indonesischen Küche sehr beliebt.
Kurkuma verbessert den Geschmack vieler Lebensmittel, wozu Kartoffeln, Reis, Linsen und Gemüse gehören. Kurkuma verleiht den Gerichten eine tief gelborangefarbene Farbe und besitzt einen pfeffrig, warmen, bitteren Geschmack.
Tipps für die Kurkuma Anwendung: - Die Kurkuma Wurzel kann mit ihrer tiefen Farbe Kleidung und Haut färben. Um einen bleibenden Flecken zu vermeiden, sollte jeder Kontakt mit Textilien sofort unter fließendem Wasser und mit Seife entfernt werden. Um Verschmutzung der Hände zu verhindern, können Küchenhandschuhe beim Umgang mit Kurkuma getragen werden. - Zu starke Hitzeeinwirkungen können die richtigen Nährstoffe der Kurkuma Wurzel zerstören. Es empfiehlt sich das Gewürz erst nach dem Kochen zum Gericht hinzuzugeben. - Um die Absorption von Curcumin zu verbessern, sollte Curcumin in Kombination mit Pfeffer verzehrt werden. Der Pfeffer enthält das Piperin, eine natürliche Substanz, welche die Aufnahme vom Curcumin in den Blutkreislauf verbessert. - Curcumin ist fettlöslich, sodass es sich empfiehlt, dieses mit einer fettreichen Mahlzeit oder mit etwas Öl in einem Salat aufzunehmen.

Kurkuma in die Ernährung integrieren

Kurkuma lässt sich vielseitig in die Ernährung integrieren: - Braunen Reis mit Rosinen und Cashew-Kerne vermischen und mit Kurkuma, Kreuzkümmel und Koriander würzen - Kurkuma auf gedünstetem Blumenkohl, grüne Bohnen und Zwiebel geben - Für einen cremigen, aromareichen und kalorienarmen Dip: Kurkuma mit getrockneten Zwiebeln, Salz, Pfeffer und Olivenöl vermischen - Rohen Blumenkohl, Sellerie, Paprika und Brokkoliröschen in Kurkuma wälzen und als Snack genießen - Kurkuma als Salatdressing verwenden - Kurkuma in Linsengerichte hinzufügen

Kurkuma Tee

  • Vier Tassen Wasser in einem Topf zum Kochen bringen.
  • Einen Teelöffel gemahlene Kurkuma hinzufügen, die Hitze reduzieren und den Tee für 10 Minuten köcheln lassen.
  • Den Tee durch ein feines Sieb absieben und in eine Tasse gießen.
  • Den Tee nach Belieben mit Honig oder frisch gepressten Zitronensaft abschmecken.

Gesundheit ist lecker

Gesunde Lebensmittel in die Ernährung zu integrieren ist oft einfacher, als man glaubt. Das Rezepteplus-Programm macht Gesundheit zu einem Abenteuer. Kombinationen aus gesunden und nährstoffreichen Lebensmitteln beleben den Alltag, sorgen für mehr Energie und Freude beim Essen. Denn Essen soll nicht nur gesund sein, sondern schmecken, Kraft geben und glücklich machen.

Artikel zuerst erschienen auf http://www.eatmovefeel.de